Umfrage: Deutsche Professionals erkennen die Bedeutung einer professionellen Präsenz in sozialen Netzwerken

74 Prozent der Professionals – darunter werden in der Regel gut ausgebildete Berufstätige, aber auchJobsuchende verstanden – in Deutschland halten es für wichtig oder sehr wichtig, eine professionelle Onlinepräsenz in sozialen Netzwerken wie beispielsweise auf Facebook zu haben, für den Fall, dass zukünftige Arbeitgeber diese überprüfen. Dies ergab eine aktuelle globale Befragung von Professionals von der Personalunternehmensberatung Robert Walters.

Die Umfrage, die im März 2012 online durchgeführt wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass 17 Prozent aller Teilnehmer aus Deutschland eine professionelle Präsenz auf solchen Internetseiten für sehr wichtig halten und weitere 57 Prozent sagten aus, dass sie es als wichtig empfinden. Nur 9 Prozent glauben, dass dies unwichtig ist, 6 Prozent halten es für sehr unwichtig und 11 Prozent sagen aus, dass sie darüber nicht nachdenken.

Diese Ergebnisse unterstreichen die wachsende Popularität von sozialen Netzwerken und die zunehmende Erkenntnis bei Jobsuchenden, dass potenzielle Arbeitgeber diese Onlineplattformen im Rekrutierungsprozess überprüfen könnten. Länder, in denen Teilnehmer die professionelle Onlinepräsenz für sehr wichtig oder wichtig hielten sind: Irland (66,67%), Südafrika (82%), Schweiz (81%), China (74%), Australien (73%) und England (73%).

Till Rodheudt, Managing Director von Robert Walters Germany, erklärt zu den Ergebnissen der Befragung: „Heute wird die Bedeutung einer professionellen Onlinepräsenz sowohl für Business- als auch für persönliche Netzwerke zunehmend erkannt. Wenn Sie davon ausgehen, dass Ihr zukünftiger Arbeitgeber Ihre Facebookseite überprüfen wird, sollten Sie entweder Ihre Privatsphäreeinstellungen ändern, oder den fotografischen Beweis Ihrer wochenendlichen Aktivitäten auf ein Minimum reduzieren.“

Web 2.0 und Social Media als Karrieresprungbrett
Doch nicht nur bei der Bewerberauswahl bzw. Jobsuche werden soziale Netzwerke und Web 2.0-Plattformen immer häufiger eingesetzt, sie bieten auch neue Möglichkeiten für die Berufswahl und Karriere. Beispiel Corporate Blog: Während derzeit noch bei einem Großteil der Unternehmen die Präsenz im Internet über konventionellen Webseiten erfolgt, beschäftigen sich immer mehr Unternehmen mit dem Thema Corporate Blog als Web 2.0-Ergänzung zum traditionellen Auftritt, um damit Bereiche wir Online-PR, Zielgruppenansprache und -kommunikation, aber auch Recruiting und Bewerbermanagement zu optimieren. Bekannte Beispiele sind der Tiefkühlkosthersteller Frosta, der Autobauer Mercedes oder der Maschinenbauer Krones.
Ein weiterer Vorteil: Weblogs eignen sich ideal als Schaltzentrale für die Umsetzung einer Web 2.0- und Social Media-Strategie.
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