Social Media Trends 2011 (I) – Expertenausblick Social Media und Unternehmen 2.0 im Jahr 2011

 

Der Jahreswechsel bietet ja traditionell die beste Gelegenheit zum Rückblick auf das vergangene Jahr und zur Vorschau auf die folgenden zwölf Monate. Da wir aber weder Kaffesatz noch Kristallkugel zur Hand hatten, haben wir uns im Internet nach Prognosen umgesehen, die die Bereiche Unternehmen 2.0 und Social Media umfassen. Die unserer subjektiven Meinung nach interessantesten Fundstücke präsentieren wir Ihnen in einer dreiteiligen Serie bis Weihnachten.

Den Anfang macht Ulf-Jost Kossol, Senior Consultant bei der T-Systems Multimedia Solutions, der von Mario Grobholz, Gründer und Ideengeber der myON-ID Media GmbH, in einem Interview zu seiner Prognose 2011 befragt wurde.

Der T-Systems-Berater glaubt aus seiner eigenen Beobachtung heraus, dass „Social Media im Unternehmenskontext die Experimentierphase verlassen hat und bei vielen Unternehmen nun auf der ToDo-Liste steht“. Allerdings müssten die Unternehmen, die in jüngster Vergangenheit Unternehmen 2.0-Versuchsballons (Kossol nennt sie „Schnellboote“) gestartet hätten, nun darauf achten, diese auch wieder einzufangen. Ganzheitliche Strategie statt Einzelmaßnahme lautet laut Ulf-Jost Kossol die Devise.

Die größte Herausforderung für Unternehmen sieht Kossol in der veränderten Wahrnehmung des Themas „Social Media“. Er erklärt im Interview: „Social Media ist nicht nur total cool, sondern auch total anstrengend und vor allem: nicht kostenlos.“

Komplettes Interview

 

Unternehmen 2.0 und Social Media – Frust statt Lust

 

Auch wir mussten zum Ende des Jahres das ein oder andere Mal miterleben, dass sich die ursprünglich positive Haltung gegenüber Unternehmen 2.0 und Social Media und das anfängliche Engagement in Wehklagen und Lethargie verwandelten. Sich kontinuierlich darüber Gedanken zu machen, welche Inhalte man über welche Kanäle wie an die avisierte Zielgruppe kommuniziert, ist zuweilen – da kann ich Herrn Kossol nur recht geben – total anstrengend! Und manchmal ist es einfach auch besser, jemanden zu beauftragen, der sich damit auskennt – auch wenn dieser dann so dreist ist, für seine Leistungen eine Rechnung zu stellen – anstatt selbst nägel- oder bleistiftkauend vor einem leeren Blatt Papier oder einem blinkenden Cursor zu sitzen. Und auch darin stimme ich Herrn Kossol überein: Nur wenn die Gesamtstrategie stimmt, werden die Einzelmaßnahmen erfolgreich sein. Tipps für einen Fahrplan auf dem Weg zum Unternehmen 2.0 haben wir auf unserer Webseite zusammengestellt.

 

Und morgen lesen Sie …

 

… eine Einschätzung von Medienexperten zum Thema „Agenda 2011 – wohin geht`s in PR und Social Media?“

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