Social Media: nur erfolgreich mit zuverlässigen Monitoring-Tools

monitoringEine Website soll schnell und zuverlässig laufen, wenn sie dauerhaft Besucher an sich binden will. Das Zauberwort dafür lautet Monitoring. Gerade bei aufwändigen Webprojekten kann die Überwachung aller Vitalzeichen nicht mehr manuell erfolgen, da zu viele Parameter im Spiel sind. Bei Social-Media-Präsenzen gilt das ebenfalls. Dank Open Source gibt es hier viele hocheffiziente Lösungen, den laufenden Prozess jederzeit im Blick zu halten; viele davon sind sogar kostenlos. Denn dass auch namhafte kostenpflichtige Dienste keine absolute Garantie für Fehlerfreiheit sind, zeigte sich erst vor wenigen Tagen einmal mehr.


 

Fast eine Stunde Stillstand: auch große Namen bleiben nicht verschont

Erst Ende August schauen die Nutzer des beliebten Fotodienstes Instagram für exakt 59 Minuten in die Röhre. Grund dafür war ein Ausfall der Amazon Web Services (AWS). Auch Twitters Video-Portal Vine sowie die Wohnungsvermittlung AirBnB waren davon betroffen. Vollkommene Sicherheit gibt es folglich nie, nicht einmal bei Branchenriesen wie Amazon und dessen Rechenzentren; mit Monitoring-Diensten können die Ausfälle jedoch auf ein Minimum beschränkt werden. Dass möglichst reibungsfrei laufende Webseiten für alle Beteiligten von größtem Interesse sind, lässt sich gut durch Zahlen ausdrücken. So entgingen etwa Amazon selbst während eines 25-minütigen Ausfalls eine Woche zuvor knapp 1.100 Dollar pro Minute – gewaltige Summen also, die alleine auf die Technik zurückzuführen sind.
 

Gutes Monitoring ist unumgänglich

Will man seine Datenbanken überwachen und optimieren, so ist es unumgänglich seine Datenbanken zu beobachten, zu messen und die Vitalparameter der Datenbank aufzuzeichnen.
Cloud-Dienste wie AWS oder deren Konkurrenz von Microsoft, Google und Co. sind also trotz ihres prominenten Backgrounds kein Beleg für völlige Störungsfreiheit. Social-Media-Betreiber sollten deswegen ganz unabhängig von der Wahl des Webservices und der Größe der Webseite nicht auf Monitoring-Tools verzichten. Streng formuliert, ist ein abgestimmtes Monitoring sogar eine der Voraussetzungen für eine dauerhaft erfolgreiche Präsenz. Social Media lebt gleichermaßen vom praktischen Nutzen wie auch von den Emotionen seiner Anwender; der Wunsch nach moderner Kommunikation ist dabei stets die treibende Kraft im Hintergrund. Monitoring-Tools wie Nagios sind notwendig, um die Lust am Mitteilen nicht durch Störungen ins Wanken zu bringen. An Varianten mangelt es dabei keinesfalls, wie der Blick aufs Detail zeigt.
 

Eine breite Szene für Webmaster

Wer seine Social-Media-Präsenz nun mit effektiven Monitoring-Lösungen absichern will, der trifft früher oder später auf den Namen Nagios. Da Nagios Open-Source-typisch unter die GNU GPL fällt, gibt es praktisch unbegrenzte Derivate der Software, von denen sich einige ganz besonders hervortun konnten. Das vielleicht beste Beispiel dafür ist OMD, die Open Monitoring Distribution, deren Umfang deutlich größer ist als die meisten anderen Nagios-Modelle. Der große Vorteil dabei: Dadurch, dass Addons wie Apache bereits in OMD enthalten sind, sinkt der Aufwand auf Seiten der Anwender ganz beträchtlich; es muss schließlich kaum noch zusätzliche Software installiert und feinjustiert werden. Dieser All-in-One-Ansatz bedeutet natürlich nicht, dass OMD keinerlei weitere Feinheiten mehr birgt – und gegebenenfalls auch Herausforderungen. Spezialisierte IT-Dienstleister helfen beim Aufsetzen von OMD, falls nötig. Da alle enthaltenen Features bereits aufeinander abgestimmt sind, ist der laufende Betrieb in der Folge denkbar unkompliziert – so wie ein gutes Monitoring eben sein sollte.

Dieses Video erklärt euch die Funktionen der OMD einmal genauer:




Videoquelle: Consol.de

Sie können einen Kommentar abgeben, oder von Ihrer eigenen Seite einenTrackback setzen.

Einen Kommentar verfassen

Spam-Schutz * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.