Sechs Gründe, weshalb Suchmaschinen Blogs lieben

 

Unternehmen unternehmen in der Regel erhebliche Anstrengungen zur Optimierung ihrer Platzierung in Suchmaschinen, allen voran Google und investieren je nach Budget mehr oder weniger Geld in so genannte SEO-Maßnahmen (SEO = Search Engine Optimization, Suchmaschinenoptimierung). Doch dabei vergessen sie in der Regel eine Möglichkeit, die ihnen bei der Suchmaschinenoptimierung viel mehr hilft als die groß angelegte Kampagne: der eigene Blog.
 
Was also macht den Weblog im Vergleich zur traditionellen Webseite zum „Liebling der Suchmaschinen“?

1. Grund: Geschwindigkeit beim Linkaufbau

Der wohl wichtigste Grund für die SEO-Vorteile eines Weblogs liegen in der Geschwindigkeit, mit der Sie eingehende Links (sog. Inbound Links) erzielen. Gerade durch die Verknüpfung mit Social Networks (XING, LinkedIn, FaceBook) oder ein Retweeting über Twitter erzielen Blog-Beiträge schnell eine verhältnismäßig hohe Zahl an eingehenden Links.

2. Grund: Linktiefe

Während bei einer traditionellen Webseite die meisten Links in der Regel auf die URL der Eingangsseite (also www.ihredomain.de) verweisen, verweisen die eingehenden Links für Blogs auf die entsprechenden Beiträge. Damit erhalten die einzelnen Seiten eine höhere Glaubwürdigkeit und werden von Suchmaschinen höher bewertet.

3. Grund: Ausgehende Links

Wenn es darum geht, eine Webseite als Informationsquelle (und damit wertvoll) für Suchmaschinen und Webseitenbesucher zu etablieren, spielen ausgehende Links eine wichtige Rolle. Während Firmenwebsite aus verständlichen Gründen – man möchte die Besucher nicht von der eigenen Webseite weglocken – mit ausgehenden Links sehr zurück haltend sind, ist dies bei Blog-Beiträgen viel einfacher möglich, auf externe Informationsquellen zu verlinken (diese können sich ja auch auf der eigenen Firmenseite befinden).

Gerade die Verlinkung mit anderen Webseiten ist ein wichtiger Erfolgsfaktor, um einen Blog als wirkliche Informationsquelle zu etablieren und damit im Gegenzug eingehende Links zu generieren.

4. Grund: Keywords

Die Anzahl der Seiten auf einer Unternehmenswebseite ist einfach begrenzt, da sie ansonsten den Besucher mit Informationen erschlagen und vom Konversionsprozess ablenken. Damit ist auch die Zahl der Schlüsselworter (Keywords) und Schlüsselsätze, die Sie festlegen können, begrenzt.

Weblogs bieten da viel mehr Freiheit bei der Möglichkeit, neue Inhalte mit einer leichten Variation hinzuzufügen, um neue Schlüsselwörter festzulegen. Darüber hinaus erreichen Sie über die Keyword-Suche auch viel mehr potentielle Kunden.

5. Grund: Aktualität der Inhalte

Content is King! Dieses Motto gilt auch heute noch für die Platzierung in Suchmaschinen. Der größte Unterschied zwischen Weblogs und Standard-Webseiten aus Sicht einer Suchmaschine liegt in der Aktualität der Inhalte. Während Blogs in der Regel wöchentlich (oder sogar täglich) aktualisiert werden, tendieren Unternehmenswebseiten dazu, sehr statisch zu sein. Aktualisierungen finden in der Regel lediglich im Newsbereich statt.

Da häufige Aktualisierungen bei den Inhalten dazu führen, dass Suchmaschinen die Seite häufiger besuchen und tiefer graben können, sind Blog für den Suchmaschinen-Spider einfach attraktiver. Durch die Integration Ihrer Blog in die Haupt-Domain können Sie dazu beitragen, dass auch diese häufiger von der Suchmaschine abgeprüft wird.

6. Grund: Glaubwürdigkeit

Betrachtet man den Prozess der Internetsuche, stellt man schnell fest, dass Internetsurfer in der frühen Phase zuerst einmal nach Informationen und nicht nach konkreten Angeboten suchen. Unternehmenswebseiten sind in der Regel sehr vetriebsgetrieben und vermitteln dem Besucher nicht das Gefühl der reinen Informationsübermittlung.

Blogs dagegen ermöglichen es Ihnen, Suchmaschinenplatzierungen für eine Vielzahl von Suchbegriffen zu erzielen, damit besteht die große Chance, dass Sie bereits in einer frühen Phase der Internetsuche mit ihrer Zielgruppe und potentiellen Kunden in Kontakt treten. So ist viel wahrscheinlicher, dass diese Besucher sich ihren Blog merken (bookmarken) oder von dort aus auf Ihre Firmenseite kommen.

Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt …

Doch die soeben beschriebenen positiven Faktoren eines Weblogs in Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung treten natürlich nur ein, wenn der Blog entsprechend aufgesetzt – und noch viel wichtiger – betrieben wird. Dies gilt insbesondere für die regelmäßige Aktualisierung durch neue Beiträge. Als Faustregel gilt: mindestens ein Beitrag pro Woche.

Auf der Grundlage unserer langjährigen Erfahrungen beim Aufbau und Betrieb von Weblogs und Portalen haben wir ein Dienstleistungspaket zusammengestellt, das unter anderem auch die oben angesprochenen SEO-Faktoren berücksichtigt und dazu führt, dass auch Sie von den nachweisbaren Vorteilen der Beurteilung von Weblogs durch Suchmaschinen profitieren können.

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6 Kommentare to “Sechs Gründe, weshalb Suchmaschinen Blogs lieben”

  1. Leider missbrauchen viele User Blogs zum Zwecke der Linkbuilding. Das gefällt Google & Co. überhaupt nicht. Deshalb werden viele Blogs abgestraft. Grüße aus Hamburg

  2. […] Dezember haben wir uns unter dem Titel “Sechs Gründe, weshalb Suchmaschinen Blogs lieben” mit der Attraktivität von Weblogs für Google, Bing, Yahoo und Konsorten beschäftigt. […]

  3. Uwe Mueller sagt:

    Zu mehreren der o.g. Punkte konnte ich in der Praxis die entsprechenden Resultate erzielen. Allerdings musste ich die Erfahrung sammeln, dass bei älteren Webseiten mit einer guten Linkstruktur der Nutzen aus Blogeinträgen in den Hintergrund trat.

  4. […] des Business-Netzwerks XING auf eine Ankündigung unseres Beitrags hier im Unternehmen 2.0-Blog Sechs Gründe, weshalb Suchmaschinen Blogs lieben. Seine Kernaussage lautete dass Corporate Blogs “nie denselben Impact haben wie private Blogs […]

  5. Bankerin sagt:

    Danke für den interessanten Artikel!

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