Office aus der Wolke: Microsoft veröffentlicht Office 365

 

Am Dienstag war es soweit. Microsoft Steve Ballmer ließ es sich nicht nehmen, selbst das neue Office 365 offiziell vorzustellen (vgl. Bericht im SaaS-Forum). Neben Exchange Online, SharePoint Online und Lync Online – dem Nachfolger des Office Communication Server – enthält Office 365 auch die Office Web Apps. Dabei handelt es sich um abgespeckte Versionen von Word, Excel, PowerPoint und OneNote, die im Browser laufen. Zudem ist es möglich, die Desktop-Variante Office Professional Plus in der Version 2010 im Rahmen eines Abonnements zu beziehen.

Für den IT-Laien bedeutet dies, dass man seine Office-Programme nicht mehr auf dem eigenen Rechner installieren muss, sondern diese einfach über den Internet-Browser starten kann – nachdem man sich natürlich bei Microsoft angemeldet hat. Alle mit den Anwendungen erstellen Dateien werden dann „in der Wolke“, d.h. in einem Rechenzentrum von Microsoft (Amsterdam, Paris, Dublin) gespeichert. Vorteil: Man kann überall auf die Dokumente zugreifen und zwar selbst mit Engeräten (SmartPhone, iPad, Notebook, PC), auf denen Office überhaupt nicht installiert ist. Risiko: Die Daten liegen nicht mehr auf dem eigenen Rechner, sondern bei einem Dritten. Weiteres Risiko: Dieser Dritte ist dafür verantwortlich, dass die Anwendungen und Daten immer verfügbar sind. So hatte Microsoft bereits im April die so genannte Beta-Phase begonnen, in der Freiwillige das neue „Wolken-Office“ (Wolke = Cloud = Darstellung/Synonym für das Internet) kostenlos auf Herz und Nieren testen konnten.

Doch gerade in Deutschland mehrten sich zum Abschluss die eher kritischen Stimmen (vgl. ZDnet).

 

Collaboration ja, Office nein …

Auch wir haben uns das neue Office 365 auf der diesjährigen CeBIT einmal kurz angesehen, ohne es allerdings ausgiebig zu testen. Denn für ein Office aus dem Internet besteht bei uns derzeit (noch) kein Bedarf, da wir alle gültige Office-Lizenzen auf unseren Rechner haben. Anders sieht das Ganze beim Thema Collaboration, also dem Austausch von Informationen und Dokumenten innerhalb des Teams aus. Dazu nutzen wir seit etwa einem Jahr die webbasierte Lösung ContactOffice. Die Lösung ist bereits seit zehn Jahren im Einsatz und schafft es weltweit auf knapp eine halbe Million Nutzer. Damit verfügt ContactOffice über weitaus mehr Erfahrung als selbst das große Microsoft. Und es müssen ja nicht immer die Großen sein …

Weitere Informationen zu ContactOffice

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