Gründerszene: „6 Erfolgsfaktoren für Corporate-Blogs“

 

Anfang Dezember haben wir uns unter dem Titel „Sechs Gründe, weshalb Suchmaschinen Blogs lieben“ mit der Attraktivität von Weblogs für Google, Bing, Yahoo und Konsorten beschäftigt. Heute haben wir auf Gründerszene.de einen Beitrag von Jasmin Schindler von der Agentur Projecter aus Leipzig gefunden, der sich mit den Erfolgsfaktoren eines Corporate Blogs beschäftigt.

In ihrem Beitrag geht die Online-Marketing-Expertin auf die folgenden sechs Faktoren ein:

  1. Informationsgehalt und Zielgruppenorientierung
  2. Themen von Corporate-Blogs
  3. Organisation von Corporate-Blogs
  4. Interaktion und Authentizität von Corporate-Blogs
  5. Integration von Corporate-Blogs
  6. Tracking und Monitoring

Den kompletten Beitrag finden Sie unter www.gruenderszene.de.

 

Organisation ist das halbe Leben

 

Aus unser eigenen Erfahrung beim Aufbau und Betrieb eigener wie Kunden-Blogs können wir Jasmin Schindler uneingeschränkt Recht geben. Allerdings möchten wir insbesondere auf die Erfolgsfaktoren Nr. 3 und Nr. 5 hinweisen, denn da hapert es unserer Meinung nach am häufigsten.

„Organisation von Corporate-Blogs“ – klingt so einfach – und ist doch in der Umsetzung häufig zu schwierig. Zu Beginn eines Blogs sind alle ganz begeistert und die Ideen für neue Blog-Beiträge kommen fast von allein. Doch bereits nach einigen Wochen „versiegt“ der Informationsfluss und der arme Content Manager, der zu Beginn beauftragt wurde, sich eigentlich nur um die Koordination der Beiträge zu kümmern, findet sich auf einmal in der Rolle des lästigen, nervenden Mahners und Erinnerers. Bis am Ende er dann selbst Autor und Content Manager in Personalunion ist und sich nicht wundern muss, wenn der Corporate Blog zur „Ankündigungsplattform“ verkommt. Und deshalb bringt es auch überhaupt nichts, sich in Bezug auf Post-Häufigkeit zu Beginn zu ehrgeizige Ziele zu setzen nach dem Motto: „Na einmal am Tag wird einem von uns ja wohl etwas einfallen …“ Auf der andere Seite steht und fällt der Erfolg eines Corporate Blog mit der Aktualität.

Und auch die Integration in andere Social Media- aber auch Offline-Kanäle spielt eine große Rolle. Es ist nicht nur wichtig, dass Posts möglichst automatisiert in andere Plattformen wie Twitter oder Facebook übertragen werden, auch der eigene Außendienst sollte wissen, dass es einen Corporate Blog gibt, auf dem Kunden und Geschäftspartner Informationen abrufen können und sich mit dem Unternehmen austauschen können. Dasselbe gilt für Geschäftsunterlagen und Werbematerial in Print- und Online-Form.

Weitere Informationen zu dem, was wir in Anlehnung an das Conversation Prism von Brian Solis als „Unternehmen 2.0-Universum“ bezeichnen, finden Sie unter www.grohmann-business-consulting.de.

Zurück zur Startseite…

Sie können einen Kommentar abgeben, oder von Ihrer eigenen Seite einenTrackback setzen.

Einen Kommentar verfassen

Spam-Schutz * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.