Facebook „Like Button“ contra ULD Schleswig-Holstein: And the winner is …?

 

Tja, eigentlich keiner …!!! Streit zwischen dem ULD und Facebook – und (immer noch) kein Ende. Gestern trafen sich die beiden Streithähne im Rechts- und Innenausschuss des Kieler Landtags. Dabei zeigte Facebook Gesprächsbereitschaft und schickte seinen Europa-Verantwortlichem Richard Allan. Dieser beantwortete alle gestellten Fragen und stellte nochmals klar, dass keine Profile von Nicht-Mitgliedern erstellt werden. Das ULD zeigte sich davon allerdings unbeeindruckt, der an einigen Stellen als „Datenschutz-Taliban“ beschimpfte ULD-Vertreter Thilo Weichert erklärte lapidar, dass Facebook immer noch gegen deutsches Recht verstößt.

Weichert und seine Kollegen scheinen derzeit lediglich zu dem Zugeständnis bereit zu sein, dass “nur” bzw. vor allem öffentliche Stellen und große private Firmen ins Visier genommen würden. Der „Wald und Wiesen-Küsten Blogger“ darf also (vorerst) aufatmen.

Allerdings gibt es mittlerweile auch juristische Stimmen, die der Meinung sind, das dass Vorgehen des ULD selbst auch gegen deutsches Recht verstößt. (vgl. Beitrag im Unternehmen 2.0 Blog)

Auch die von unterschiedlichen Seite (z.B. vom c’t magazin) vorgeschlagenen Zwei-Klick Lösungen scheinen noch nicht die Optimal-Lösung zu sein. Der Facebook-Vertreter wollte sich dazu gestern laut Medien-Berichten nicht konkret äußern.

Nachfolgend eine kurze Presse-Rundschau zum gestrigen „Showdown im Kieler Landtag“

Für alle diejenigen, die bei den vielen Stellungnahmen und Gegenstellungnahmen schon etwas den Überblick verloren haben, gibts einen kurzen Überblick unserer Blog-Posts zum Thema ULD

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3 Kommentare to “Facebook „Like Button“ contra ULD Schleswig-Holstein: And the winner is …?”

  1. […] populären “Gefällt mir”-Buttons auf Webseiten. Ein Treffen der beiden Streithähne (vgl. Bericht hier im Blog) Anfang September führte zu keiner Einigung. Das Ultimatum des ULD läuft am 30.9.2011 […]

  2. Benny sagt:

    Schön, dass es überhaupt Richtlinien für Facebook Einbindungen in Seiten gibt. Die Politik hat lange genug geschlafen und nichts getan, bzw sich von der Technik völlig überholen lassen.

    • redaktion sagt:

      Absolut richtig. Nun müssen halt nur Richtlinien und Technik in Einklang gebracht werden, nicht dass am Ende wieder Unbeteiligte (=Webseitenbetreiber und Blogger) die Zeche (=Strafe) zahlen.

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