Einladung zum Strategie-Workshop: Gestatten, Werner Grohmann, Digital Immigrant …

Social Media im WandelIch habe mich ja bereits an anderer Stelle „geoutet“, ich bin ein DIGITAL IMMIGRANT. Mit Baujahr 1965 gehöre ich zu der (immer kleiner werdenden) Gruppe so genannter „digital immigrants“, also Menschen, die sich noch an eine Zeit ohne Internet, iPhone, iPad, Facebook, Twitter und YouTube erinnern können. Der Gruppe der „digital immigrants“ steht die (immer größer werdende) Gruppe der „digital natives“ gegenüber, also Menschen, denen Internet, soziale Netzwerke und SmartPhone quasi „in die Wiege“ gelegt wurden. Wie bei vielen Unternehmen treffen auch bei uns diese beiden Gruppen mittlerweile im Berufsalltag direkt aufeinander.


 

Telefon, Brief, Telefax – Marketing und Vertrieb 1.0

Als ich vor mehr als 20 Jahren in das Berufsleben einstieg, galt die Gleichung „Kundenkontakt = zum Telefonhörer greifen“, das Marketing und die Angebotserstellung erfolgte größtenteils per Mailing bzw. Brief und Bestellungen bzw. Aufträge kamen per Telefax rein.

Da wir verhältnismäßig früh bereits eine zentrale Kundendatenbank einführten – heute würde man wohl CRM-System dazu sagen – wusste ich als Geschäftsführer eigentlich stets ziemlich genau, mit wem wir gerade in Kontakt waren, welche Angebote „draußen“ waren und welche Aufträge abgearbeitet werden mussten. Auch das „Monitoring“ unserer Marketing- und Vertriebsaktivitäten war verhältnismäßig einfach. Wir stellten den Auftragseingang den Kosten für die Marketing- und Vertriebsaktivitäten gegenüber und achteten darauf, dass die erste Zahl höher war als die zweite.

 

Facebook, XING, Twitter, email – Marketing und Vertrieb 2.0

Heute kommunizieren wir mit unseren Kunden größtenteils per email. Interessenten sprechen wir über soziale Netzwerke wie Facebook oder XING an und Bestellungen bzw. Aufträge erhalten wir über Online-Formulare, Shopping-Portale oder per email.

Wenn ich heute mir einen Überblick über unsere Geschäftskontakte verschaffen möchte, fällt mir das schon schwerer. Wir führen zwar immer noch unsere Kundendatenbank, doch wer uns da alles im Web 2.0 folgt oder wer unsere Videos auf YouTube anschaut, weiß ich nicht. Unseren „digital native“-Mitarbeitern scheint das mehr oder weniger egal zu sein. Fast kontinuierlich tippen diese auf ihren mobilen Endgeräten – bei Meetings gilt jetzt SmartPhone-Verbot – und ab und zu huscht ein Lächeln über ihr Gesicht. Ob dies dann daran liegt, dass sich ein Interessent über XING bei uns gemeldet hat oder dass eine Facebook-Freundin ein lustiges Foto gepostet hat, weiß ich nicht.

 

So werden Sie zum Content King – Strategie-Workshop für „Digital Immigrants“ UND „Digital Natives“

Ich käme nie auf die Idee, die Nutzung von Facebook oder Twitter wie bei einigen deutschen Großkonzernen (Daimler, Commerzbank, HeidelbergCement) im Unternehmen zu verbieten. Die Art und Weise, wie die „digital natives“ heute bereits kommunizieren, wird die Art und Weise sein, wie Kunden und Unternehmen in Zukunft kommunizieren. Und dieser Kommunikation kann man sich nicht verschließen, wenn man auch morgen noch geschäftlich erfolgreich sein möchte. Dennoch stellen sich mir als Unternehmer – unabhängig ob „digital native“ oder „digital immigrant“ – doch einige Fragen:

  • In welchen Medien und Kommunikationskanälen muss ich vertreten sein? Die Vielfalt an Medien und Kanälen ist in den letzten Jahren förmlich explodiert (vgl. nachfolgende Grafik)
  • Wie präsentiere ich mich in den neuen Medien?
  • Wie reagiere ich auf die Kommunikation ÜBER mich in den neuen Medien?
  • Welche Kommunikationsregeln sind für mich und meine Mitarbeiter notwendig?
  • Was bringt mir das Engagement in den neuen Medien

Vom Conversation Starfish zum Conversation Prism
Denn „am Ende des Tages“ geht es für Unternehmen doch darum, erfolgreich zu sein, denn unsere „digital natives“ im Unternehmen freuen sich genauso wie die „digital immigrants“ im Unternehmen über regelmäßige Gehaltszahlungen … 🙂

Auf der Grundlage meines zum Jahreswechsel erschienenen Fachbuchs „So werden Sie zum Content King“ habe ich einen Strategie-Workshop entwickelt, in dem ich auf die oben angegebenen Fragen eingehe. Ziel ist es gemeinsam mit den Workshop-Teilnehmern Antworten zu finden . Die nächsten beiden Workshops finden am 22. Februar 2013 in Düsseldorf und am 28. Februar 2013 in Köln statt. Weitere Informationen finden Sie auf der Grohmann Business Consulting-Webseite


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