dii-Studie: Jüngere Mitarbeiter drängen auf stärkere Digitalisierung der Unternehmen

 

Zu diesen Ergebnissen kommt eine soziografische Studie des Digital Intelligence Institute (dii) unter mehr als 1.000 Führungskräften, in der zwischen den drei Positionsebenen Geschäftsleitung, Fachbereichsverantwortliche und Teamleiter unterschieden wurde. Die Ergebnisse der Studie wurden in einer Pressemeldung zusammengefasst: Frauen und Männer haben grundsätzlich ein ähnlich offenes Verhältnis zu den digitalen Medien, allerdings zeigen sich Männer bei diesem Thema investitionsbereiter. Deutliche Unterschiede gibt es aber sowohl im Altersvergleich der berufstätigen Menschen als auch zwischen den Hierarchieebenen der Unternehmen.

Danach zeigen die Teamverantwortlichen persönlich die größte Affinität zu den digitalen Medien, während das obere Management die vergleichsweise größte Distanz dazu aufweist. Es moniert etwa zu einem Drittel, dass die neuen Technologien häufig eine Belastung darstellen, jeder fünfte aus dieser Befragungsgruppe erachtet sie als „eher überflüssig“. Dagegen sind die digitalen Medien für zwei Drittel der Verantwortlichen in den Fachbereichen der Unternehmen entweder unverzichtbar geworden oder sie stellen in ihren Augen zumindest teilweise eine Bereicherung dar. Von den Teamleitern wird sogar zu drei Viertel ein solches positives Votum abgegeben.

Gleichzeitig ermittelte die dii-Studie in einem geschlechterbezogenen Vergleich, dass Frauen und Männer quer über die Hierarchiepositionen in relativ ähnlicher Weise die digitale Entwicklung empfinden. Geben Frauen zu 63 Prozent tendenziell in positives Votum ab, sind es bei den Männern 69 Prozent. Anders gestaltet sich jedoch die Situation im Altersgruppenvergleich. So sind die elektronischen Medien für 80 Prozent der Berufstätigen bis 30 Jahre zur Selbstverständlichkeit geworden, bei den über 50-jährigen äußern nur etwas mehr als die Hälfte eine positive Affinität gegenüber den digitalen Medien.

Auch in der Frage, wie wichtig verstärkte Investitionen in digitale Technologien und Prozesse erachtet werden, zeigen sich in der soziografischen Betrachtung deutliche Abweichungen gegenüber dem persönlichen Verhältnis zur digitalen Welt in den verschiedenen Befragungsgruppen. Dies gilt insbesondere für das obere Management. Zwar zeigt es persönlich eine gewisse Distanz zu den digitalen Medien, doch nur jeder sechste von ihnen bezeichnet solche Investitionen als überflüssig. Im Gegenteil werden sie von 64 Prozent als zukunftsrelevant oder zumindest erstrebenswert beurteilt. Bei den Fachbereichsmanagern und Teamleitern liegt die Quote derer, die sich für ein stärkeres Engagement der Firmen in digitale Techniken aussprechen, sogar jeweils bei über drei Viertel.

Die Frauen positionieren sich allerdings deutlich zurückhaltender als Männer, wenn es um Investitionen in digitale Technologien geht. Deutliche Unterschiede ermittelte die Studie auch im Altersvergleich. Denn analog der ermittelten altersspezifischen Affinität zu den digitalen Technologien plädieren die jüngeren Beschäftigten in fast doppelt so hoher Zahl für eine Steigerung des Investitionsengagements wie die Befragten im Alter zwischen 31 und 40 Jahren.

Die Frauen positionieren sich allerdings deutlich zurückhaltender als Männer, wenn es um Investitionen in digitale Technologien geht. Deutliche Unterschiede ermittelte die Studie auch im Altersvergleich. Denn analog der ermittelten altersspezifischen Affinität zu den digitalen Technologien plädieren die jüngeren Beschäftigten in fast doppelt so hoher Zahl für eine Steigerung des Investitionsengagements wie die Befragten im Alter zwischen 31 und 40 Jahren.

Noch ein weiteres Ergebnis hat die dii-Studie ermittelt: Durchschnittlich liegt die Investitionsmotivation etwas höher als das persönliche Interesse an den digitalen Instrumenten. Dies deutet darauf hin, dass die Investitionserfordernisse relativ unabhängig von den eigenen emotionalen Bezügen bewertet werden.

Chefs aufwachen …!

So meine erste Reaktion auf die Ergebnisse der Studie. Denn wenn sich die Geschäftsleitung nicht aktiv mit dem Thema Digitalisierung auseinander setzt, besteht die Gefahr des „digitalen Wildwuchses“, denn wie die Studie belegt, beurteilen gerade junge Mitarbeiter ihren Arbeitgeber in Zukunft sicher auch nach dessen Aktivitäten als Unternehmen 2.0 und suchen sich so ihren zukünftigen Arbeitgeber aus. In Zeiten chronischen Fachkräftemangels und eines globalen Arbeitmarktes sollten sich Unternehmen hierzulande entsprechend aufstellen.

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Ein Kommentar to “dii-Studie: Jüngere Mitarbeiter drängen auf stärkere Digitalisierung der Unternehmen”

  1. Anja sagt:

    Das ist doch klar. Meine Generation ( +-30) ist schon teilweise mit dem Computer aufgewachsen bzw. mit Techncik und Medien. Die nächste kann sich nicht einmal mehr vorstellen, dass es früher keine Mobiltelefone gab. Die Vernetzung und die Technisierung unerer Arbeitswelt schreitet immer schneller voran. Da muss man einfach mitziehen.

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