BVDW: Neuer Leitfaden zum Thema Social Media im Business-to-Business-Bereich vorgestellt

 
Noch immer gibt es viele, die behaupten, dass soziale Medien und Netzwerke gerade hier in Deutschland vorwiegend im privaten Bereich genutzt würden nach der Devise: „Facebook für zu Hause, XING für die Firma“. Doch diese Trennung wird immer undeutlicher. Und so kommt auch der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. zu der Erkenntnis: „Die Bedeutung von Social Media im Business-to-Business-Bereich (B2B-Bereich) steigt stetig.“ Untermauert wird diese Einschätzung durch eine Studie des Verbands, in der 75 Prozent der Unternehmen, die Social Media betreiben, mit steigenden Budgets rechnen. Interessanter wäre meiner Meinung nach freilich gewesen, was die Unternehmen, die noch kein Social Media betreiben, denken.

Sei’s drum: Die Fachgruppe Social Media im BVDW hat nun den Leitfaden „B2B Social Media“ herausgeben. Ziel des 36-seitigen Dokuments soll es laut Verband sein, die „notwendige Orientierung mit Praxisbeispielen und Lösungsansätzen“ zu liefern, damit „Unternehmen ihre B2B-Aktivitäten im Social Web gezielt und erfolgreich auf- und umsetzen können“. Mitgeschrieben haben am Leitfaden Hans J. Even (TWT Interactive), Stefan Graf (BON AGO Incentive Marketing Group), Michael Koch (AKOM360), Johannes Lenz (GREY Worldwide) und Ingo Notthoff (T-Systems International).

„Die Grenzen zwischen privater und beruflicher Nutzung des Social Webs verlaufen immer fließender. Entsprechend zieht die hohe Reichweite vieler sozialer Netzwerke auch B2B-Unternehmen an. Der neue Leitfaden unterstützt Firmen aus dem B2B-Bereich bei der Planung von Social Media-Aktivitäten – angefangen bei der Zielgruppenanalyse, über die Entwicklung einer Strategie bis hin zur Auswertung“, erklärt Ingo Notthoff, Mitarbeiter bei T-Systems, stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im BVDW und Mitautor des Leitfadens.

Die neue Publikation des BVDW ist als E-Book für 24,90 Euro im BVDW-Online-Shop erhältlich. BVDW-Mitglieder erhalten das Dokument kostenlos.

Leider bin ich kein Mitglied im BVDW und fast 25 Euro für gerade mal 36 Seiten sind doch ein stolzer Preis. Immerhin hätte ich zum selben Preis auch Claudia Hilkers „Social Media für Unternehmer“ kaufen können – und dafür fast 200 Seiten erhalten! Nun will ich beiliebe nicht behaupten, dass Quantität vor Qualität geht – vielleicht haben ja die BVDW-Experten in ihren knapp 40 Seiten genau die „B2B meets Social Media“-Geheimnisse entschlüsselt, die Frau Hilker verborgen blieben.

Falls also jemand BVDW-Mitglied ist oder sich den neuen Leitfaden geleistet hat und vielleicht auch noch Frau Hilkers Buch kennt, freue ich mich über entsprechende Rückmeldungen und Kommentare.

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